Zahlen Sie nur, was vereinbart und richtig gerechnet ist.
Der Abrechnungsprüfer prüft Nebenkosten- und Hausgeldabrechnungen gegen Vertragswerk bzw. Beschlusslage, Vorjahr und Marktband — nachvollziehbar Position für Position, mit fertigem Entwurf für Rückfragen und Beanstandung. Geprüft werden private wie gewerbliche Verträge und Einheiten. Entschieden und versandt wird nichts automatisch.
Prüfarten
Geprüft gegen Mietvertrag und alle Nachträge: Umlagefähigkeit nach BetrKV, Verteilerschlüssel, Fläche, Rechenwerk, Vorauszahlungen, Fristen, Vorjahr und Marktband. Bei Gewerbeflächen zusätzlich die dort üblichen Klauseln — Verwaltungs- und Wartungskosten, Dach und Fach, Umlage-Obergrenzen.
Nebenkosten prüfenPrüfung gegen Wirtschaftsplan und Beschlusslage: Verteilung nach Miteigentumsanteilen oder beschlossenem Schlüssel, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Erhaltungsrücklage, Abrechnungsspitze gegen die Soll-Vorschüsse, § 35a-Anteile und Vorjahresvergleich.
Hausgeld prüfenAblauf
Abrechnung, Vertrag bzw. Wirtschaftsplan und Nachträge als PDF, Scan oder Text. Der Text wird strukturiert erfasst — jede Zahl bleibt auf die Fundstelle im Dokument zurückführbar.
Vertrags- bzw. Beschlussstand, Umlagefähigkeit je Kostenart, Verteilerschlüssel und Fläche, Rechenwerk, Vorauszahlungen und Saldo, Vorjahr und Marktband.
Sie erhalten den Prüfbefund mit strittigem Betrag je Position sowie den Entwurf für Rückfragen und Beanstandungsschreiben. Versand und Entscheidung bleiben bei Ihnen.
Was geprüft wird
Nachträge und Beschlüsse werden chronologisch angewandt; umlagefähig ist nur, was vereinbart bzw. beschlossen ist — Ausschlüsse gehen vor.
Trennung nach BetrKV: nicht umlagefähige Positionen wie Instandsetzung, Verwaltung ohne Vereinbarung oder Leerstandsanteile werden herausgezogen.
Verteilerschlüssel, Flächen, Miteigentumsanteile, Summen, Vorauszahlungen und Saldo werden nachgerechnet — inklusive Zeitanteil bei Mietbeginn, Auszug oder Eigentumsübergang im Zeitraum.
Abrechnungszeitraum, Abrechnungsfrist und Zugangsdatum werden geprüft; verspätete Nachforderungen werden benannt.
Bei Hausgeld: Erhaltungsrücklage getrennt vom Ergebnis, Abrechnungsspitze gegen die beschlossenen Soll-Vorschüsse, § 35a-fähige Lohnanteile.
Vergleich mit der Vorjahresabrechnung: neue und entfallene Kostenarten, auffällige Steigerungen je Position.
Einordnung der Kosten je Quadratmeter gegen Marktbänder, um überdurchschnittliche Positionen sichtbar zu machen.